Konzert 2017

 

Text Dieter Fink / Foto Wolfgang Künstle.

Chorsänger und Solisten hinterließen am Samstagabend einen glänzenden Eindruck in der Langenrothalle. Rahmen war das Herbstkonzert des MGV »Harmonie« Ichenheim, das Chöre aus Altenheim und Antje Tomaschke-Weschle und Klaus Link mitbestritten.

Mit dem Motto »Gesang verschönt das Leben« als Leitspruch fand am Samstagabend  in der Langenrothalle, das Herbstkonzert des Männergesangvereins Harmonie statt. Jürgen Reichenbach vom Vorstandsteam konnte unter den überaus zahlreichen Besuchern auch zahlreiche prominente Gäste in der festlich dekorierten Langenrothalle begrüßen.  
Er freue sich, so Jürgen Reichenbach, über den sehr guten Besuch des Konzertabends zu dem man  die Sängerinnen und Sänger des Patenvereins Altenheim begrüßen dürfe. Sein Gruß galt Sopranisten Antje Tomaschke-Weschle, Tenorsolist Klaus Link, dem Klavierbegleiter Adrian Sieferle und Moderatorin Simone Kieper, die charmant und gekonnt durchs Programm führte, wie auch den Sängern des Männergesangvereins unter ihrem Dirigenten Thomas Lusch. 
Passend zum Motto eröffnete der Chor des Veranstalters mit dem Stück »Gesang verschönt das Leben« von Karl Kleber das Programm. Der Chor ließ das Oktoberlied von Paul Geilsdorf als Einstimmung auf das neblige Wetter und den goldenen Herbst folgen ließ. Dann schloss sich eine Volksweise aus Dalmatien von Wilhelm Heinrichs »Kleine Barke im Wind« an. Der Titel »Pferde zu Vieren traben« von Paul Zoll war ein weiteres Volkslied in diesem ersten Teil aus traditionellem Liedgut, dem sich Otto Grolls »Wenn der Abendwind« nach einer russischen Volksweise anschloss. Mit »Wenn der Tag zu Ende geht« von Peter Flamm präsentierte der Männerchor begleitet von Adrian Sieferle am Klavier den Abschluss.

»Phantom der Oper«
Sopranistin Antje Tomaschke-Weschle und Tenorsolist Klaus Link sorgten mit »Think of me« und »All I ask of you« aus Phantom der Oper, in dem sie in die Rollen der Sängerin Christine und des Adeligen Raoul schlüpften, für Musicalstimmung. Mit »Ich glaube« von Udo Jürgens und Paul Linkes »Berliner Luft« überbrachte der Gemische Chor des Gesangvereins unter Nelli Weinberger schwungvolle Beiträge. Bei denen eine Zugabe fällig war. 
Der Young Xang Altenheim unter Ruth Binder schickte die Hörer auf eine Reise nach Italien. Mit »Beg, steal or borrow«, »Dieser Weg« und »A moment like this« folgten weitere gefällige Darbietungen. Eine Zugabe war fällig. 
Ein weiterer Glanzpunkt des hochkarätigen Konzerts bot Antje Thomaschke-Weschle mit »Ich gehör nur mir« aus dem Musical Elisabeth aus dem Arrangement des Ichenheimers Udo Grieshaber, das mit großem Beifall bedacht wurde. Zum Abschluss des Programms hörte man nochmals den Männergesangverein Ichenheim unter der Leitung von Thomas Lusch mit schönen Melodien und Ohrwürmern aus bekannten Musicals. 

»König der Löwen«
Zum Einstieg ließ der Chor »Kann es wirklich Liebe sein« aus »Der König der Löwen« erklingen. Auch der nächste Titel »Dir gehört mein ganzes Herz« aus dem Musical Tarzan stand im Zeichen der Liebe. Es folgte »Don’t cry for me, Argentina« aus Evita. Zum krönenden Abschluss folgte der Titel der Musiklegende Udo Jürgens. So ist es nicht verwunderlich, dass das Musical »Ich war noch niemals in New York« setzte, dessen gleichnamiger Titel der Männerchor zum Schluss darbot. 
Nicht enden wollender Beifall war der verdiente Lohn für hervorragende, gesangliche und  musikalische  Leistungen. Natürlich war eine Zugabe fällig. Jürgen Reichenbach bedankte sich bei den  Dirigenten, Moderatorin,  bei den  Solisten, Sängern und Sängerinnen, dem musikalischen Begleiter und bei den Gästen, die ein aufnahmefähiges und  aufmerksames Publikum waren. 
Ein besonderer Dank ging an Moderatorin Simone Kieper, den musikalischen Begleitern am Klavier, Sopranistin Antje Tomaschke-Weschle, Tenorsolist Klaus Link und Chorleiter Thomas Lusch, der das Konzert vorbereitete und die Gesamtleitung hatte.  Nach einer kurzen Umbaupause saß man bei guter Unterhaltung noch gemütlich beisammen.